05.09.2010 | A A A
Mewald GesmbH
Industriestraße 2
2486 Pottendorf
Tel.: 02623 / 72225 0
Fax: 02623 / 72225 22

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Sie werden nicht einmal mit Verachtung bestraft, in Gitterkäfigen zu unwürdigen Bedingungen gehalten, kaum gefüttert, schon gar nicht medizinisch versorgt und danach getötet. Nein, das ist kein Konzentrationslager, sondern traurige Realität in der EU.
In vielen Ländern Europas − nicht nur im Osten, sondern auch in großen Teilen Westeuropas – haben Tiere keinen Stellenwert. Tierschutz ist weder durch nationale noch durch EU-weite Gesetze oder Bestimmungen geregelt. Ausgesetzte oder in „Tierheimen“ abgegebene Tiere werden nach Ablauf einer Frist, die häufig nur 14 Tage (!) beträgt, getötet. Oft werden die Tiere in der ihnen verbleibenden kurzen Zeit kaum gefüttert und auch nicht medizinisch versorgt.

Nicht zuletzt der Gier nach billigen Rassehunden wegen werden seit vielen Jahren im Osten Europas Hunde vermehrt (von züchten kann hier keine Rede sein), die in Mittel- und Westeuropa verkauft werden. „Zucht“-Hündinnen, die dieser „Handelskette“ nicht mehr dienlich sind werden, teilweise übersät mit Kaiserschnittnarben, „entsorgt“: auf Müllhalden, im Wald oder in den Tötungsstationen.

Das Tierheim in Nitra

Das Betreiben von Tierheimen ist in der Slowakei den Städten und Gemeinden überlassen, die diese bis auf wenige Ausnahmen nicht in der Form wie wir sie kennen, sondern als so genannte „Quarantänestationen“ betreiben, in denen die Tiere meist unter unvorstellbaren Bedingungen für einen begrenzten Zeitraum – meist zwischen zwei und vier Wochen – untergebracht werden und nach Ablauf dieser Frist getötet werden.

Das Tierheim Nitra wurde 1998 von Dr. Georgia Kubickova gegründet, die das Areal einer Tötungsstation samt deren Insaßen von der Stadt übernahm. Die Tiere waren zu diesem Zeitpunkt nur in Gitterkäfigen untergebracht – ohne jegliche Isolierung gegen Hitze und Kälte, Regen oder Schnee. Georgia und ihr kleines Team konnten mit Unterstützung aus dem Ausland Hütten und Ausläufe errichten, Strom und Wasser einleiten und für viele Tiere liebevolle Plätze finden. Die Vermittlung der Tiere tut Not, denn für „Nachschub“ ist leider immer wieder gesorgt.

Verein Animalhope hilft

Mitglieder des Vereins Animalhope Tierhilfe Nitra bringen in regelmäßigen Abständen Sachspenden in die vom Verein betreuten Tierheime. Mit dieser Unterstützung können dort die Haltungsbedingungen der Tiere verbessert werden. Der Verein kommt für Kastrationen und Operationen auf. Die Tiere werden fotografiert und mit kurzen Charakterisierungen auf animalhope-nitra.at vorgestellt. Hunde und Katzen, vor allem Notfalltiere, werden auf Pflegestellen in Österreich untergebracht und vermittelt.

Helfen Sie mit

Mit der Aktion „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ möchten wir von jö-schau ein Zeichen setzen und Sie um Hilfe bitten. Als ersten Schritt haben wir gemeinsam mit der Fa. Mewald in Pottendorf, Industriestraße 2 eine Sammelstelle für Sachspenden eingerichtet, die Sie bei uns abgeben können. Wenn Sie Dinge haben, die nicht mehr gebraucht werden, dann bringen Sie diese vorbei und helfen Sie helfen. Zu Sachspenden, die immer gebraucht werden, zählen:

Medikamente (Wurm, Floh- und Zeckenschutzmittel)
Verbandsmaterial
Futter (vor allem Trockenfutter)
Halsbänder, Brustgeschirre, Leinen
Futter- und Wassernäpfe
Einweghandschuhe, Reinigungsmaterial
Handtücher, Geschirrtücher, Hundebetten
kleine Matratzen, Kissen, Decken (keine Daunen!)
und Überzüge.

DANKE!